| Sign In to gain access to subscriptions and/or personal tools. |
Selective Mobility into Self-employment in Post-socialist TransitionEarly Birds, Later Entrants, Quitters and ShuttlesTallinn University, Estonia, saar{at}iiss.ee
Tallinn University, Estonia, marge{at}iiss.ee Selektive Mobilität in die Selbstständigkeit im nachsozialistischen Wandel Früheinsteiger, Späteinsteiger, Aussteiger und Unentschlossene Ellu Saar und Marge Unt Tallinn Universität, Estland Auf der einen Seite kann ein Selbstständiger ein erfolgreicher Unternehmer sein, der neue Möglichkeiten wahrnimmt. Auf der anderen Seite können Selbstständige aber auch Personen sein, die auf der Flucht vor Armut und Arbeitslosigkeit sind, und über wenige Ressourcen sowie wenig Chancen auf ein hohes Einkommen verfügen. In diesem Artikel befassen wir uns mit der Frage, wie wichtig die Pull- und Push-Faktoren in die Selbstständigkeit sind, in dem wir uns auf die Erfahrungen aus dem nachsozialistischen Estland stützen. Der Artikel nutzt Daten aus verschiedenen Quellen (quantitative sowie qualitative). Wir schlussfolgern, dass der ausschlaggebende Mechanismus die selektive Mobilität in die Selbstständigkeit gewesen ist. Am Anfang der 1990er Jahre haben sich weniger gut gebildete Arbeiter aus den primären und sekundären Wirtschaftssektoren mehr oder weniger deshalb selbstständig gemacht, weil sie keine andere Wahl hatten. Die meisten der besser gebildeten Selbstständigen, die ihre Unternehmen in der ersten Hälfte der 90er Jahre gegründet hatten, haben die Selbstständigkeit wieder verlassen und wurden Manager in staatlichen Unternehmen oder arbeiteten für andere Arbeitgeber. Während die Reformen voranschritten, änderte sich auch der Typ von Mensch, der sich selbstständig machte.
International Small Business Journal, Vol. 26, No. 3,
323-349 (2008)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||